Mobi-Lunch bei Parador
Rückblick
Mittagspause bei Parador in Coesfeld: Am Food-Mobil der Alexianer gab es etwas zu essen, und daneben ging es um Mobilität. Rund 20 Beschäftigte erzählten in kurzen Interviews, wie sie zur Arbeit kommen, welche Wege sie im Dienst zurücklegen und wo Mobilität im betrieblichen Alltag eine Rolle spielt. Im Anschluss haben Vertreter:innen des Unternehmens, der Stadt und des Kreises diese Eindrücke gemeinsam eingeordnet. Der Blick ging dabei auf vier Bereiche: die Arbeitswege, die Dienstwege, Ver- und Entsorgung und die Wege von Kund:innen und Dienstleistern.
Parador ist schon gut aufgestellt. Das Unternehmen macht regelmäßig bei „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit, bietet Dienstradleasing an und verbessert laufend die eigene Logistik. Ansatzpunkte für mehr gab es trotzdem. Gewerbegebiete ließen sich als gemeinsamer Mobilitätsraum sehen, in dem mehrere Betriebe zusammen Lösungen finden. Das Pendlerportal PENDLA könnte in der Belegschaft bekannter werden, damit sich Fahrgemeinschaften leichter bilden. Und auch direkt am Standort lässt sich noch einiges verbessern.
Schwierig bleibt der öffentliche Verkehr. Coesfeld ist gut angebunden, ab dem 19. Oktober fährt zusätzlich der neue StadtBus. Für Auszubildende und Beschäftigte im Schichtdienst spielt der Bus trotzdem kaum eine Rolle. Weil es außerdem wenig kleine, bezahlbare Wohnungen gibt, wird es schwerer, Nachwuchs zu gewinnen. Diskutiert wurde deshalb auch das Azubi-Wohnen, wie es die Gemeinde Nottuln umgesetzt hat: Dort gibt es sieben möblierte Wohnungen nur für Auszubildende aus Nottulner Betrieben.
Die Ergebnisse fließen in die Mobilitätskonferenz im Frühjahr 2027 und in die Mobilitätsstrategie des Kreises ein.

Quelle: Parador GmbH
